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Freiburg empfängt Wolfsburg am 28. Oktober im Europa-Park Stadion

Am 28. Oktober 2026 gastiert der VfL Wolfsburg beim SC Freiburg im Europa-Park Stadion für die zweite Runde des DFB-Pokals. Wegen divergierender Entwicklungen und unklarer aktueller Formkurven streiten beide Mannschaften um das wichtige Weiterkommen.

Ein entscheidendes Pokalduell im Europa-Park Stadion

Im DFB-Pokal steht in der zweiten Runde des Wettbewerbs ein spannendes Duell an. Am 28. Oktober 2026 erwarten die Freiburger Kicker den VfL Wolfsburg im eigenen Stadion. Das Spiel findet im Europa-Park Stadion in Freiburg statt, wo die Heimmannschaft vor dem Publikum einen deutlichen Erfolg und eine sichere Qualifikation anpeilt.

Zu einer prägenden Phase für beide Konstellationen wird diese Ausrichtung gesetzt. Freiburg beabsichtigt vor eigenem Publikum, die nationale Rangordnung wahren, während der Wolfsburger Gast, obschon seine Stellung im deutschen Fußball aktuell erschüttert ist, auf fremdem Terrain einen Sensationserfolg anstrebt.

Freiburgs wechselhafter Weg zwischen europäischem Ehrgeiz und Turbulenzen

Während der letzten Wochen hat der gastgebende Verein seine Stärke auf dem Kontinent demonstriert. Im Frühling gelang dem in der Region Europa-Park angesiedelten Team der Einzug ins Finale der Europa League, wo man jedoch dem englischen Verein Aston Villa unterlag. Hinsichtlich der heimischen Liga beendete Freiburg die vergangene Saison auf dem siebten Tabellenplatz mit insgesamt 47 Punkten.

Durch diese Endplatzierung sicherten sich die Freiburger den Start in der Conference League. Im europäischen Wettbewerb schafften sie das Weiterkommen gegen den tschechischen Verein Jablonec, bevor sie gegen die AS Monaco verloren. In der ersten Liga begann ihre Spielzeit mit einer langen Siegesserie, wobei die Truppe nur ein einziges 2:2-Unentschieden auf dem Rasen von Frankfurt hinnehmen musste.

Dennoch waren die letzten Runden der Bundesliga für die Freiburger Spieler extrem anstrengend. Die Mannschaft unterlag nacheinander gegen Bayer und die Bayern und erlitt somit zwei Liganiederlagen hintereinander. Freiburg kommt also mit einer negativen Serie von drei Pflichtspielniederlagen in Folge, die es schnellstmöglich zu beenden gilt.

Im aktuellen DFB-Pokal präsentierte sich Freiburg in der vorangegangenen Runde mit einem deutlichen 5:1 gegen Fortuna Düsseldorf eindrucksvoll. Nach fünf Treffern in Serie erlaubte die Freiburger Elf dem Gegner kurz vor Schluss nur einen Ehrentreffer.

Wolfsburg auf Wiedergutmachungskurs nach dem Abstieg in die zweite Liga

Der sportliche Zustand von Wolfsburg bildet einen deutlichen Gegensatz zum aktuellen Kontrahenten. Mit Beendigung der Frühjahrsrunde schloss die Truppe, die in der Volkswagen Arena beheimatet ist, die Bundesliga auf dem frustrierenden 16. Tabellenrang ab. Diese angespannte Position führte zur Relegation gegen den SC Paderborn, welche durch eine entscheidende Niederlage und dem Gang in die Zweitklassigkeit beendet wurde.

Der aktuelle Teilnehmer der 2. Bundesliga strebt die Rückkehr in die erste Division an, findet sich in der zweiten Klasse aber noch schwer zurecht. Die Leistungen pendeln, was das letzte 1:1-Unentschieden in der Begegnung mit Bochum unterstreicht.

Am Start ihrer Pokalreise waren die Wolfsburger im August schon kurz vor dem Scheitern. Gegen die Außenseitermannschaft Altglienicke zeigte die Anzeigetafel nach Ablauf der regulären Spielzeit ein spektakuläres 3:3-Remis an, bevor sie den Aufstieg in die Folgerunde erst nach einem nervenaufreibenden Elfmeterschießen sicherstellten.

Freiburg empfängt Wolfsburg am 28. Oktober im Europa-Park Stadion
Europa-Park

Offensivdynamik, Schlüsselstatistiken und direkte Duelle

Aus statistischer Sicht zeigen beide Klubs eindrucksvolle Angriffs- und Abwehrstatistiken. Freiburg schießt durchschnittlich 2,29 Treffer pro Begegnung, während das Team 1,29 Gegentore pro Spiel einsteckt. Außerdem fielen in 71 % der Freiburger Spiele Treffer auf beiden Seiten, was zu einem Gesamtdurchschnitt von 3,57 Toren pro Begegnung führt.

Wolfsburg weist einen Durchschnitt von 2,56 geschossenen Toren bei 1,56 Gegentreffern pro Begegnung auf. Die Tendenz zu wechselseitigen Treffern zeigt sich in 67 % der Auftritte des norddeutschen Vereins, mit einem markanten Mittelwert von 4,11 Toren pro Partie. In den jüngsten drei Pflichtpartien gelang den Wölfen jedoch lediglich ein Erfolg.

Die Analyse früherer Begegnungen belegt, dass die gastgebenden Freiburger einst eine Serie von drei aufeinanderfolgenden Siegen gegen diesen Rivalen einfahren durften. Die jüngste direkte Begegnung im Mai endete jedoch mit einem Remis, was die Unbestimmtheit dieses neuen Durchgangs verdeutlicht.

Voraussichtliche Aufstellungen und taktische Ausrichtungen

Der SC Freiburg wird vermutlich in der klassischen 1-4-2-3-1-Formation antreten, um dieses K.-o.-Duell der zweiten Runde zu bestreiten. Backhaus wird im Tor stehen, abgesichert durch die Viererkette aus Treu, Ginter, Lienhart und Makengo. Engelhardt und Eggestein sollen im Mittelfeld die Ballgewinne koordinieren und das Offensivtrio aus Beste, Suzuki und Sherchant unterstützen, welches unmittelbar hinter Mittelstürmer Matanovic positioniert ist.

Wolfsburg wird vermutlich eine taktische 1-4-1-2-3-Grundordnung aufstellen. Hinter der Abwehrreihe, bestehend aus Angely, Wäl, Fischer und Mele, sichert Zielinski den Kasten ab. Vinicius Souza agiert als Vorposten vor dieser Linie, unterstützt von Gerhardt und Damar im Mittelfeld. Die Offensive rund um Riese, Glatzel und Bernhardsson soll die Freiburger Defensive unter Druck setzen.

Der Rahmen des Europa-Park Stadions und das regionale Umfeld

Hinter dem Namen dieser DFB-Pokal-Arena steckt das renommierte Ausflugsziel Europa-Park, das nicht weit von Straßburg liegt. Der beliebte Freizeitpark hält im Sommer und im Winter mehr als 100 Attraktionen und Shows für Familien bereit. Enthalten sind auch die Wasserwelt Rulantica sowie Möglichkeiten für Übernachtungen und Tagungen.

Die Teamkollegen von Suzuki streben in dieser zeitgemäßen Spielstätte danach, die heimische Begeisterung auszunutzen, um ihre drei Niederlagen in Folge zu stoppen und das Achtelfinale des DFB-Pokals zu erreichen.

Quellen: news.google.com · europapark.de