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Chambord enthüllt die Geheimnisse seiner 440 Räume auf NOVO19 und öffnet geschlossene Bereiche für Besucher

Für eine Fernsehdokumentation über die baulichen Geheimnisse und Leonardo da Vincis mögliche Spuren im Schloss Chambord ändert das Anwesen seine Winteröffnungszeiten und gewährt seltene Blicke in normalerweise gesperrte Räume.
Eine wissenschaftliche Erkundung im Herzen der 440 Räume des Monuments
Chambord: die letzten Schätze eines steinernen Riesen. Schloss Chambord, ein von Franz I. angestoßenes Bauwerk, das als Meisterstück der französischen Renaissance gilt, erhält durch die Sendezeit dieses Dokumentarfilms frische Beachtung. Die Sendung läuft am Montag, 02. November 2026 auf dem Sender NOVO19 um 21:09 Uhr und beleuchtet die rätselhaftesten Seiten dieses königlichen Prachtbaus. Weltweit bekannt ist die Anlage wegen ihrer ästhetischen Ausgewogenheit und klar erkennbaren geometrischen Präzision. Dennoch verbergen sich in dieser massiven Kalksteinstruktur viele bauliche Auffälligkeiten, die Experten weiterhin vor Rätsel stellen.
Um diese architektonischen Eigenheiten zu klären, hat eine Forschungs- und Historikergemeinschaft die Winkel des monumentalen Bauwerks, das über mindestens 440 Einheiten verfügt, eingehend analysiert. Gegenwärtige Studien richten den Fokus auf die methodische Erkundung verborgener Räume und bisher kaum untersuchte Hohlräume. Ein zentraler Fokus besteht darin, den exakten Beitrag von Leonardo da Vinci zu den Plänen der königlichen Residenz zu ermitteln – ein geschichtswissenschaftliches Thema, das weiterhin heftig debattiert wird.
Die inneren Unregelmäßigkeiten kontrastieren stark mit der Perfektion der äußeren Proportionen, die von den Gärten aus erkennbar ist. Hinter den fein behauenen Fassaden und dem strengen Charakter der Türme hinterließen die Baukünstler der Renaissance Anzeichen von Unsicherheiten, geänderten Plänen und versteckten Verbindungswegen. Moderne bauarchäologische Methoden ermöglichen es Fachleuten nun, die letzten Geheimnisse dieses kolossalen Baus aufzudecken und neue Einsichten in die handwerkliche Meisterschaft an den royalen Großbaustellen des 16. Jahrhunderts zu gewinnen.
Führungen öffnen die Türen zu sonst unzugänglichen Bereichen
Die Analysen werfen Licht auf die versteckten Bereiche der Residenz, wobei die Domaine national de Chambord diesem Interesse durch vielfältige Programme gerecht wird. Zu diesen zählt die Entdeckungstour mit einer Dauer von 1h30. Ihr besonderes Merkmal besteht darin, dass sie Zugang zu geschlossenen Räumen bietet, die beim regulären freien Rundgang nicht erreichbar sind. Während dieser geführten Exkursion können die Gäste die architektonische Komplexität begreifen und Säle besuchen, die sich jenseits der üblichen Besucherwege befinden.
Für alle, die das Gebäude intensiver erforschen wollen, steht die vertiefte Führung, ein dreistündiges Intensivformat zur Verfügung. Sie beleuchtet die Geschichte des Anwesens im Detail. Die Führung Essentielle hingegen fasst die Highlights in einer Stunde zusammen. Gleichzeitig bietet ein neues Format, das „Vestiges et secrets de cuisine“ heißt, eine thematische Erkundungstour in die Lebensumwelt vergangener Epochen an. Für Familien gibt es etwa das Rätselheft des Schlosses, während man die Naturkulisse bei Wanderungen durch den Wald in Begleitung von Naturführern oder beim Öffnen der Gemüsegärten erkunden kann.
Das Gut macht darauf aufmerksam, dass entlang der Route vereinzelt außergewöhnliche Schließungen einzelner Räume auftreten können; daher gilt es, die aktuellen Infos vorab zu kontrollieren. Um das historische Erlebnis zu vertiefen, bietet der Familienworkshop À la Table du Roy Jung und Alt die Chance, höfische Bräuche zu erlernen, während exklusive Treffen unter dem Namen Un soir avec les commissaires den direkten Dialog über die Bestände ermöglichen.
Moderne Kunst und Tafelkultur: eine ausstellungsreiche Herbstsaison
Die Liegenschaft bereichert ihr Kulturangebot um exzellente Kunst- und Historik-Veranstaltungen. Innerhalb der französischen Parkanlagen ist aktuell die Schau Calder au cœur de la France zu erleben, welche vom 15. Oktober 2026 bis zum 29. August 2027 zugänglich bleibt. Diese eindrucksvolle Installation präsentiert zwei monumentale Stabile-Mobiles des Bildhauers aus den USA Alexander Calder, die sich im Mittelpunkt der geometrischen Gartenarchitektur gegenüberstehen. Das Vorhaben gehört zum Festival AR(t]CHIPEL, einer Zusammenarbeit des Centre Pompidou mit der Region Centre-Val de Loire, und ehrt an etwa fünfzehn auserwählten Standorten das Eintreffen des Künstlers im Loiretal vor einem Jahrhundert sowie seinen fünfzigsten Todestag.
Das zweite Stockwerk innerhalb des Bauwerks enthält bis zum 24. Im Januar 2027 die große Schau Les Festins de Chambord, die am 26. September 2026 eröffnet wurde. Dieser Rundgang zeigt vier Jahrhunderte Gastronomie, prunkvolle Feste und gehobene Gastfreundschaft. Er erinnert an die historischen Gestalten, die hier weilten – von Franz I. und Ludwig XIV. über den sächsischen Grafen bis zu Charles, dem Prinzen, und Lady Diana. So begreifen die Besucher, wie Tafelrunden und Kochen das höfische Dasein in den verschiedenen Epochen prägten.
Die ambitionierte Agenda wird durch die Vorankündigung einer Ausstellung für 2026 und 2027 fortgesetzt, welche den Werkstätten von Ghirlandaio und Botticelli gewidmet ist. Außerdem engagierte sich das Anwesen bei den Aufklärungskampagnen im Zuge von Octobre rose, wobei die Fassaden des Schlosses Chambord in ein symbolisches Rosarot getaucht wurden. Diese Vorhaben betonen den Willen, das historische Erbe mit mannigfaltigen künstlerischen Ausdrucksformen in Verbindung zu bringen.

Reitershow mit der Stimme von Jean Dujardin und Weihnachtsfeierlichkeiten
Neben den Führungen beleben aufwendige Produktionen die Innenhöfe und Stallbereiche des Schlosses. Mit „Chambord, l'histoire à cheval“ wird ein Mix aus Reitkunst und Theater präsentiert, der das Publikum in strahlende Zeitalter dieses historischen Bauwerks entführt. Die Show, deren Erzähler der Schauspieler Jean Dujardin ist, kombiniert zehn Pferde und acht Reiter in speziell für Chambord geschaffenen Kulissen sowie mit raffiniertem Bühnenaufbau. Die Akteure spielen historische Figuren wie Franz I., Ludwig XIV., Molière oder den sächsischen Grafen und ehren die wesentliche Bedeutung des Pferdes in der höfischen Vergangenheit.
Am Ende des Jahres beginnt die Domäne mit ihrem feierlichen Programm Noël à Chambord, das vom 28. November 2026 bis zum 17. Januar 2027 unter dem Leitgedanken Le Noël gourmand de Gargantua stattfindet. Die Gestaltung korrespondiert mit der Festmahlausstellung im zweiten Stockwerk und nimmt die exzessive Phantasiewelt des im 16. Jahrhundert von François Rabelais erschaffenen Riesen auf. Durch geschmückte Tannen, atmosphärische Dekorationen und spezielle Angebote ziehen Fröhlichkeit, Fülle und die rabelaisische Lust am Genuss in die Räume ein und formen eine bezaubernde Kulisse für Familien.
Dieses winterliche Angebot folgt dem breiten Programm der Familienferien zu Allerheiligen, bei dem Führungen, Vorführungen und Workshops täglich Gäste anlockten. Die Schlossverwaltung betrachtet die lebendige Übermittlung des kulturellen Erbes als Kernanliegen und verbindet historische Präzision mit verständlicher Wissensvermittlung.
Winteröffnungszeiten ab diesem 2. November und geltende Eintrittspreise
Beträchtliche Modifikation des Betriebsablaufs wirkt ab Montag, dem 2. November 2026. Nach Abschluss der Sommersaison am 1. Im November gelten die Zeiten 9 bis 18 Uhr ab dem 2. November bis zum 18. Im Dezember gilt Winterbetrieb mit verkürzte Öffnungszeiten von 9 bis 17 Uhr. Danach öffnet das Monument des 19. Dezember 2026 bis zum 2. Im Januar 2027 gilt wieder 9 bis 18 Uhr, ausgenommen 24. und 31. Dezember, an welchen die Tore schon um 16 Uhr schließen. In der Regel täglich offen, nur zwei komplette Schließtage am 1. Januar und am 25. Dezember.
Nach den Besuchsrichtlinien ist der letzte Einlass in das Schloss spätestens eine halbe Stunde vor dem Ende des Betriebs. Die französischen Gärten werden 30 Minuten vor dem Hauptgebäude geschlossen. Der bewaldete Schlosspark und die unmittelbare Umgebung sind dagegen das ganze Jahr hindurch jeden Tag frei zu betreten, was es Wanderern ermöglicht, das königliche Prachtgebäude in jeder Jahreszeit zu bestaunen.
Die 2026er-Tarife gelten bis zum 31. Dezember 2026 gültig. Der reguläre Kombiticket für Schloss und Gärten liegt bei 21 € für Bürger und Personen mit Wohnsitz im Europäischen Wirtschaftsraum, während der Tarif 31 € für Einzelbesucher beträgt, die nicht aus einem EWR-Staat stammen. Wer einen entsprechenden Nachweis erbringt, zahlt 18,50 €, während Personen außerhalb des EWR 28,50 € entrichten. Der Eintritt ist für EU-Bürger unter 26 frei. Der Pass Patrimoine oder Online-Buchungen ermöglichen den Erwerb von Tickets und Führungen, was dem Erhalt des Bauwerks zugutekommt.
Ausblick auf 2027: Großes Popkonzert und Empfang der Tour de France
Für 2027 plant die Domaine national de Chambord schon jetzt große Events für die Besucher. Beim sechsten Festival Chambord Live tritt die Sängerin Angèle, eine Gestalterin des modernen europäischen Pops, am Samstag, 26. Juni 2027 auf. Die Darbietung der belgischen Künstlerin direkt vor den Renaissance-Fassaden erzeugt eine faszinierende Begegnung von aktueller Musik und historischer Baukunst.
Im internationalen Sportbereich gerät die Anlage während dieser Phase ebenfalls in den Mittelpunkt. Die Organisatoren verkündeten, dass Chambord die Kulisse für das Ziel des Einzelzeitfahrens der Tour de France 2027 bilden soll. Diese traditionsreiche Radsportveranstaltung lenkt den weltweiten Blick erneut auf das steinerne Denkmal und bestätigt seinen Ruf als lebendiges Kulturgut im Zentrum moderner Großereignisse.
Quellen: chambord.org